Al-Falaq – Zuflucht beim Herrn des Frühlichts
بِسۡمِ ٱللَّهِ ٱلرَّحۡمَـٰنِ ٱلرَّحِیمِ قُلۡ أَعُوذُ بِرَبِّ ٱلۡفَلَقِ مِن شَرِّ مَا خَلَقَ وَمِن شَرِّ غَاسِقٍ إِذَا وَقَبَ وَمِن شَرِّ ٱلنَّفَّـٰثَـٰتِ فِی ٱلۡعُقَدِ وَمِن شَرِّ حَاسِدٍ إِذَا حَسَدَ
„Sag: Ich nehme Zuflucht beim Herrn des Tagesanbruchs vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat, und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie zunimmt, und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen und vor dem Übel eines (jeden) Neidenden, wenn er neidet.“
Deutsche Bedeutung: Frank Bubenheim & Dr. Nadim Elias (QuranEnc.com)
Was bedeutet diese Sure?
Al-Falaq ist eine der beiden „Schutz-Suren“ (zusammen mit Sure 114) und lehrt, bei Allah Zuflucht vor Übeln zu suchen, denen der Mensch aus eigener Kraft nicht begegnen kann.
Genannt werden konkrete Gefahren: die Dunkelheit der Nacht, Zauberei und der neidische Blick anderer. Der Vers eröffnet damit keine Angst, sondern einen Weg, ihr durch Vertrauen auf Allah zu begegnen.
Nach überlieferten Berichten wurden diese Verse als Antwort auf konkrete Bedrohungen offenbart, die die junge muslimische Gemeinde in Mekka erlebte – und galten der Tradition zufolge als außergewöhnlich tröstlich.
KI-generierte Zusammenfassung auf Grundlage von Vers, Kontext und angebundenem Tafsir. Keine Fatwa. Bei Unsicherheit einen Gelehrten fragen.
Tafsir-Auszug (Ibn Rassoul)
„Mit dem ersten Vers dieser Sura […] fordert Allah (t) Seinen Propheten Muhammad […] und die Gläubigen auf, bestimmte Worte zu sprechen, die Angst, Aberglauben und alles Übel vertreiben. […] Allah (t) lässt in Seiner Güte die Gläubigen jedoch nicht allein in Angst und Hilflosigkeit, sondern eröffnet ihnen eine Möglichkeit, ihre Ängste abzulegen.“
Quelle: Tafsīr Al-Qur'ān Al-Karīm, Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul, IB Verlag, 41. Auflage, 2008. Auszug gekürzt.