Luqmans Rat an seinen Sohn
وَإِذۡ قَالَ لُقۡمَـٰنُ لِٱبۡنِهِۦ وَهُوَ یَعِظُهُۥ یَـٰبُنَیَّ لَا تُشۡرِكۡ بِٱللَّهِۖ إِنَّ ٱلشِّرۡكَ لَظُلۡمٌ عَظِیمࣱ وَوَصَّیۡنَا ٱلۡإِنسَـٰنَ بِوَ ٰلِدَیۡهِ حَمَلَتۡهُ أُمُّهُۥ وَهۡنًا عَلَىٰ وَهۡنࣲ وَفِصَـٰلُهُۥ فِی عَامَیۡنِ أَنِ ٱشۡكُرۡ لِی وَلِوَ ٰلِدَیۡكَ إِلَیَّ ٱلۡمَصِیرُ
„Und (gedenke,) als Luqman zu seinem Sohn sagte, indem er ihn ermahnte: „O mein lieber Sohn, geselle Allah nicht(s) bei, denn Götzendienst ist fürwahr ein gewaltiges Unrecht. Und Wir haben dem Menschen seine Eltern anbefohlen - seine Mutter hat ihn unter wiederholter Schwäche getragen, und seine Entwöhnung (erfolgt) innerhalb von zwei Jahren -: „Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist der Ausgang.“
Deutsche Bedeutung: Frank Bubenheim & Dr. Nadim Elias (QuranEnc.com)
Was bedeutet dieser Vers?
Verse 13-14 der Sure Luqman eröffnen die bekannte Ermahnungsrede, die der weise Luqman seinem Sohn mit auf den Weg gibt – eine der wenigen Stellen im Koran, an denen elterlicher Rat wörtlich wiedergegeben wird.
Luqmans erste und wichtigste Lehre gilt der Einzigartigkeit Allahs: Götzendienst bezeichnet er als „gewaltiges Unrecht“ – eine Formulierung, die zeigt, wie ernst dieses Prinzip im Islam genommen wird.
Direkt im Anschluss fügt Allah Selbst eine Ergänzung ein: die Mahnung, den Eltern gegenüber dankbar zu sein, die einen unter Mühen ausgetragen und aufgezogen haben. Dass diese Mahnung mitten in Luqmans Rede eingefügt ist, unterstreicht, wie eng Gottesglaube und Elternrespekt im Koran miteinander verbunden sind.
KI-generierte Zusammenfassung auf Grundlage von Vers, Kontext und angebundenem Tafsir. Keine Fatwa. Bei Unsicherheit einen Gelehrten fragen.
Tafsir-Auszug (Ibn Rassoul)
„Der Vater Luqman will das Beste für sein Kind durch eine liebevolle Anrede erreichen. Als erstes verbietet Luqman seinem Sohn den Götzendienst mit der Begründung, dass dies ein gewaltiges Unrecht ist.“
Quelle: Tafsīr Al-Qur'ān Al-Karīm, Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul, IB Verlag, 41. Auflage, 2008. Vollständiges Tafsir-Zitat zu Vers 13.